
Orixátraditionen erkennen "Heiliges" in den Kräften der Natur. Sie öffnen mit Tanz, Rhythmus, Gesang und Ritual einen Raum, in dem diese Kräfte nicht nur erlebbar, sondern auch lebbar werden.
Über sinnenhafte Erfahrung stiften sie liebevolle Beziehung zwischen Mensch und Natur, und sie stärken ein natürliches Eingebunden-Sein in den Fluss des Lebens.
Lebendige oder gar heilige Beziehungen zwischen Mensch und Natur, beseeltes, dialogisches und kooperatives Weltenverständnis kommen in unserer von Technik und Ökonomie bestimmten Zeit wie Narren daher. Solche Narren sind mir lieb! Wie schön, dass sie uns zum Tanz einladen und dazu beitragen, dass wir die Tradition der Orixás in der Terra Sagrada im deutschsprachigen Europa so freudvoll und tief praktizieren können.
Olorum motumbá!
Ya Habiba de Oxum Abalô, April 2010