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Weit gereist

Terra Sagrada folgt den Prinzipien von Orixatráditionen, die den Menschen als Teil der Natur und die Natur als Ausdruck göttlicher Kräfte sehen. Sie sind in mündlicher Überlieferung auf ihrer grossen Reise von Afrika nach Amerika und von dort nach Europa, aber auch wieder retour nach Afrika, als lebendiges menschheitsgeschichtliches Gut, wirksam. Auf dieser Reise wurde und wird Kulturgut nicht nur erhalten, es wird auch weiter entwickelt.
Panentheistischen Weltbildern folgend, sehen Orixátraditionen alles Sichtbare (und Unsichtbare) von Leben und göttlichen Funken durchdrungen.
Die Kulte, Rituale, Tänze, Gesänge und die Inkorporationstrance, durch die sich die Orixás und Entitäten in Menschen manifestieren, sind eine Hommage ans Göttliche und zugleich spirituelle Anbindung und Schulung.

Hommage ans Göttliche
Es ist den Menschen ein Zugang zu den Orixás geschenkt worden, damit sie einen weiteren Teil dazu beitragen können, dass das Göttliche im Lebendigen konkret erinnert und gefeiert werden kann.
 
Einbindung in ein grösseres Ganzes
Die Arbeit mit den Orixas und Entitäten wirkt einbindend. Sie vertiefen die Erfahrung und das Bewusstsein der Zugehörigkeit und des Getragenseins und fördern eine natürliche Ethik der Mit-Verantwortung.