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Terra Sagrada unterscheidet gegenwärtig folgende Ritualformen:

Giras
Giras sind öffentliche Rituale, in denen Entitäten inkorporiert werden, die von Gästen besucht werden können. Sie finden zur Zeit in Graz, Zürich und Rheintal vierzehntägig, in Wien und Berlin unregelmässig statt.
Giras werden im Auftrag der Mãe des Santo von Kekerês geleitet. Die Giras repräsentieren einen wesentlichen Teil des spirituellen Lernweges nach innen und bieten im ehrenamtlichen Sinn spirituelle Beratung oder spirituellen Erfahrungsraum für Gäste. Ein- bis zweimal pro Jahr finden spezielle heilende Giras statt, wie z.b. Amaci oder Räucher-Giras.

Assentamentos
Assentamentos sind Gebets- und Tanzrituale ohne Inkorporation mit dem Ziel des Schutzes, der Reinigung, der Zentrierung. Sie können mit oder für Gäste oder im Laufe der Einweihung zum Einsatz kommen.
Assentamentos finden zur Zeit regelmässig in Berlin und Wien statt.

Vivências

Vivências bieten Gästen die Möglichkeit, dem "heiligen Tanz" als Grundtechnik der Orixátradition nachzugehen, sich einer bestimmten elementaren Kraft über den Tanz anzunähern (ohne Inkorporation) oder in eine Sequenz Rhythmen einzutauchen. Sie dienen der Verbindung mit einer ausgewählten Naturkraft und dem Kennenlernen der Tradition.

Saídas, Festas dos Orixás
An Festas dos Orixás manifestieren sich im Tanz Orixás, ihr Segensfeld steht dann einer Öffentlichkeit zur Verfügung.

Rituais da Cura - Heilrituale
Heilrituale sind ein intensiver ritueller Prozess, der ein- bis mehrere Tage dauern kann. Sie werden unter der Leitung der Mãe de Santo und erfahrenen Helfergruppen im geschützten Rahmen durchgeführt.

Camarinhas oder Obrigacões

Camarinhas sind rituelle Rückzüge und Feiern, die der spirituellen Einweihung dienen. Sie finden nur für aktiv Lernende statt.